Maria Rauch-Kallat war Ministerin, Generalsekretärin der ÖVP und fast drei Jahrzehnte lang Teil der österreichischen Politik. Sie spricht über Macht, Widerstand in der eigenen Partei und darüber, warum sie aus der Politik nichts vermisst. Ein Gespräch über politische Heimat, öffentliche Verdächtigungen und eine Frau, die Konflikte lieber austrägt, als sich anzupassen.
Maria Rauch-Kallat spricht über ihre Jahre in führenden Funktionen der österreichischen Politik und über den schrittweisen Abschied aus ihren Ämtern. Ausgangspunkt ist eine Rede, die sie 2011 im Parlament nicht mehr halten konnte, und ein Antrag zur Änderung der Bundeshymne, der gerade dadurch besondere Aufmerksamkeit bekam.
Im Gespräch geht es um die Einführung der E-Card, die Ermittlungen rund um die Grippenschutzmasken, einen frühen Konflikt mit der eigenen Fraktion bei Zwentendorf und den Einfluss eines politischen Amtes auf die öffentliche Wahrnehmung. Rauch-Kallat erzählt außerdem von finanzieller Unabhängigkeit, Frauen in der Öffentlichkeit und davon, wie ein persönliches Anliegen zu ihrem Einstieg in die Politik führte.