Nadja Hahn war fast 20 Jahre Journalistin beim ORF. 2024 ging sie, nachdem sie mit ihrer Idee für eine stärkere Klimaberichterstattung nicht weiterkam. Heute ist sie selbstständig. Wir sprechen über ihren Abschied vom ORF, den ersten Gang zum AMS und darüber, wie es ist, mit Anfang 50 beruflich noch einmal neu anzufangen.
Nadja Hahn beschreibt ihre Zeit beim ORF als Liebesgeschichte: Sie liebte Radio, die Schnelligkeit und die Möglichkeit, Bundeskanzler, Minister oder Unternehmenschefs direkt zu befragen. Im Gespräch geht es um ihre Idee einer ressortübergreifenden Klima-Taskforce, fehlende Unterstützung und die Frage, welchen eigenen Anteil sie daran hatte, dass das Projekt nicht durchkam. Hahn erzählt, warum ihre ersten Podcastaufnahmen noch nach Ö1 klangen, weshalb sie heute lernen muss, selbst Marke zu sein, und was ihr geholfen hat, die Zeit zwischen alter und neuer Rolle auszuhalten.
Das angesprochene Buch: Transitions: Making Sense of Life's Changes von Willam Bridges